Mitgliederversammlung am 18. Juli 2020

  • 21. Juli 2020

Satzungsgemäß hatte der Vorstand zur jährlichen Mitgliederversammlung in das Köln-Rodenkirchener Restaurant „Fährhaus“ (Steinstraße 1) eingeladen.
Vorsitzender Heribert Schwan konnte um17:00 Uhr alle 10 Mitglieder des Fan-Clubs herzlich willkommen heißen.
Nach wochenlangen Geisterspielen und dem Verzicht auf Stadionbesuche war die Freude allenthalben spürbar, sich endlich wieder zu sehen.
Als wichtigster Punkt der Tagesordnung ging es um die sportlich wie finanziell angeschlagene Lage unseres 1. FC Köln.
Als erster beschrieb Schatzmeister Hans Schneider seine Eindrücke von der vergangenen Saison. Als das langjährigste FC-Mitglied unseres Fanclubs und Dauerkarteninhaber zog der kompetente Fußballexperte eine äußerst durchwachsene Bilanz. Seine Kritik galt vor allem den ehemaligen Sportchefs Schmadtke und Veh, die das Dilemma der gegenwärtigen schwierigen Lage des Vereins mitverursacht hatten. Hans sparte nicht an Lob für den neuen Sportchef Held und den neuen Trainer Gisdol. Damit verband er auch die Hoffnung, dass der FC den Klassenerhalt in der neuen Saison bestehen werde.
Alle Mitglieder kamen zu Wort und beschrieben zum Teil äußerst kritisch die Mannschaftsleistung. Auch die Vertragsverlängerung von Gisdol stieß auf erhebliche Bedenken.
Vater und Sohn Karl-Heinz und Sven Kaboth, langjährige Mitglieder und Dauerkartenbesitzer, verstanden es, mit scharfsinnigen Analysen die kritische Lage des 1. FC-Köln gekonnt zu beschreiben. In ihren Bestandsaufnahmen fanden auch alle übrigen Mitglieder unseres Fanclubs nur kritische Worte. Roter Faden aller Wortmeldungen war allerdings die Hoffnung, die neue Saison –
ob mit oder ohne Geisterspielen – möge bedeutend positiver ausfallen als alles, was wir in den letzten Wochen und Monaten erleben mussten.
Sehr kritisch wurde auch der Umgang der FC-Spitze mit den Dauerkarteninhabern beurteilt. Hierbei fehle es einfach an notwendiger Kommunikation, um eine allgemein akzeptable Lösung zu finden. Das Interesse, unter besonderen Bedingungen wieder ins Stadion zu gehen, hielt sich auf unserer Mitgliederversammlung sehr in Grenzen.
Zum Schluss des offiziellen Teils konnte unser Kassenwart Hans Schneider eine stattliche Zahl an Spenden vermerken, die er im Laufe der Sitzung einkassiert hatte. Außerdem schlug er zusammen mit seiner Brigitte vor, das zehnjährige Bestehen unseres „FC-Herzblut 2011“ im Mai kommenden Jahres in seiner Heimatstadt Dillenburg zu feiern. Diese Idee fand allgemeine Zustimmung.
Im inoffiziellen Teil unserer Mitgliederversammlung wurden die Bestellungen zum gemeinsamen Abendessen aufgegeben.
Schließlich konnte die mediterrane Küche mit starkem griechischem Einschlag ebenso überzeugen wie guttemperiertes Sion-Kölsch und ordentliches Weinangebot.
Gegen 21:00 Uhr verließen wir das „Fährhaus“ – auch „Schmuckstück am Rhein“ genannt – und verabschiedeten uns mit vorgeschriebener Distanz in der Hoffnung, uns bald wieder zu sehen.

Der Vorstand